Bokehs gestalten

In meinem Artikel „Tolle Bokehs“ habt ihr bereits erfahren, was „Bokeh“ bedeutet und wie man Bokeh-Linsen selbst herstellen kann.

Bokeh-Linsen

Bokeh-Linsen

Ich habe mich selbst rangesetzt und ein wenig gebastelt. Mit schwarzem Tonpapier habe ich zwei verschiedene Bokeh-Linsen gebastelt und ein wenig fotografiert, um diese Technik auszuprobieren.

Hier seht ihr meine Ergebnisse:

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aufgenommen mit: Canon EOS 600D, Canon Zoom-Lens 18-135mm 1:3,5-5,6 IS

Worauf war zu achten? – Wie kann man nun ein ansprechendes Bokeh erzeugen? Die Basis bildet die beschriebene, extrem geringe Schärfentiefe. Diese hängt bei Aufnahmen hiervon ab:

  • der Brennweite (länger = besser),
  • der Blende (größer = besser, wobei eine kleinere Blendenzahl eine größere Blende angibt, f/2,8 ist größer als f/5,6),
  • der Gegenstandsweite (kürzer = besser)
  • und vom Hintergrundabstand (je weiter entfernt, desto besser).
  • nicht vergessen den Autofokus auszuschalten 😉

Probleme: Ich habe aus dem Fenster heraus die Lichter der Stadt fotografiert. Diese waren ziemlich weit weg und ich musste lange belichten. Ohne Stativ unmöglich. Außerdem: meine Öffnungen in den Bokeh-Linsen waren entweder zu groß oder zu klein (das gilt es noch herauszufinden!) und mir wurden die Ecken des Sterns oft abgeschnitten.

Alles in allem: perfekt geklappt hat es bei mir nicht. Spaß gemacht, mal etwas Neues auszuprobieren hat es aber auf jeden Fall und mit meinem neuen Wissen über Bokehs lässt sich bestimmt in Zukunft mehr aus Fotos herausholen.

PS: Tolle Bokeh-Bilder, die ihr selbst verwenden könnt, findet ihr unter anderem auf istockphoto.com oder photocase.com.

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