Hello again – neue Artikel

Hallo liebe Leser,

lange Zeit war es jetzt ruhig auf FOTOMAGIE. Doch das ändert sich schon bald!

Mit dem (eeeendlich eingetroffenen) Frühling, entwickelt sich auch bei mir wieder mehr Tatendrang… es gibt da ein paar Dinge, die ich vorhabe für euch auszuprobieren, ein paar neue Websites, die ich euch unbedingt in der Kategorie „Kennt ihr schon…?“ vorstellen möchte und vielleicht seht ihr dann auch schon bald neue Ergebnisse in „MEINE FOTOS“.

Schlagworte für die nächsten Artikel: „Kleines ganz groß“ und „Nostalgie“….

Und? Ein bisschen neugierig geworden?

Lest bald mehr…

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Kennt ihr schon…?

Kennt ihr schon „World Press Photo“?

Jedes Jahr richtet die World Press Photo Foundation einen Wettbewerb für Pressefotografie aus, an dem Fotografen aus der ganzen Welt teilnehmen. Zehntausende Pressefotos freier Pressefotografen, Presseagenturen, Zeitungen und Magazine treffen jedes Jahr zum Einsendeschluss Ende Januar bei World Press Photo in Amesterdam ein. Aus den eingegangenen Fotos wird dann das „Pressefoto des Jahres“ gewählt. Außerdem gibt es 10 verschiedene Kategorien, in denen jeweils drei Preise für die besten Einzelbilder und drei Preise für die die besten Fotoserien/Fotostorys vergeben werden.

Welches war das Pressefoto des Jahres 2012? – Unter folgendem Link kommt zu den Fotos der Gewinner des Jahres 2012: http://worldpressphoto.com/gallery/2012-world-press-photo

und hier ist der Link zum Archiv, wo ihr alle Gewinner-Fotos der vergangenen Jahre findet: http://www.archive.worldpressphoto.org/

Doch was ist überhaupt die „World Press Photo Foundation“?

Die World Press Photo Foundation ist eine unabhängige, gemeinnützige, Non-Profit-Organisation, die 1955 in den Niederlanden gegründet wurde. Prinz Constantijn von Oranien-Nassau ist derzeit Schirmherr der Organisation.

Die World Press Photo Foundation strebt danach die Arbeit von Pressefotografen zu unterstützen und hohe Standard in Fotojournalismus und Dokumentarfotografie zu fördern. Um dies zu erreichen, gibt es neben oben genanntem Wettbewerb auch verschiedene Bildungsprogramme.

Bilder älter wirken lassen mit dem „Retro-Effekt“

Vignette und Retro-Effekt mit Photoshop

Durch die Nachbearbeitung mit Photoshop wirkt das Bild alt und verblichen.
– Foto: Sonja Heusinger

Kennt ihr das auch? – Schon des öfteren sind mir in letzter Zeit in verschiedenen sozialen Netzwerken Bilder mit sogenanntem „Retro-“ oder „Vintage-Effekt“ aufgefallen. Noch ein pathetischer Spruch in der Schriftart „Helvetica“ dazu – und fertig ist das Titelbild!

Was charakterisiert den „Retro-Effekt“? Wie bringt man ihn zustande?

Typische Charakteristika sind für mich vor allem:

  • die Vignettierung
  • die ausgeblichenen Farben

Folgendes Youtube-Video-Tutorial von doboofficial zeigt euch, wie man ganz einfach und ohne große Mühe einen einfachen Retro-Effekt mit Adobe Photoshop erstellt.

Ausgangsbild für obiges Artikelbild war folgendes:

Ausgangsbild für die spätere Nachbearbeitung

Ausgangsbild für die spätere Nachbearbeitung

Ich habe mich bei der Nachbearbeitung ziemlich genau an obiges Videotutorial gehalten. Ich möchte allerdings betonen, dass man sich nicht zu sehr auf die im Video genannten Werte versteifen sollte, sondern vielmehr selbst ausprobieren muss, wie es einem selbst am Besten gefällt.

Mehr Anregungen und interessante Tutorials finden sich z.B. auch hier:

Kennt ihr schon…?

Kennt ihr schon flickr.com?

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, habe auch ich in meinem Blog ein flickr-Widget installiert. Rechts seht ihr immer jeweils 3 zufällige Bilder von flickr.

Doch was ist flickr.com? Dort kann man selbst Fotos online zu speichern, die Bilddatenbank durchsuchen, sortieren und Bilder mit anderen teilen.

Die ARD hat hierzu ein interessantes Video auf youtube.com veröffentlicht.

Wollt ihr mehr erfahren? Dann macht doch eine Tour durch flickr.

Bokehs gestalten

In meinem Artikel „Tolle Bokehs“ habt ihr bereits erfahren, was „Bokeh“ bedeutet und wie man Bokeh-Linsen selbst herstellen kann.

Bokeh-Linsen

Bokeh-Linsen

Ich habe mich selbst rangesetzt und ein wenig gebastelt. Mit schwarzem Tonpapier habe ich zwei verschiedene Bokeh-Linsen gebastelt und ein wenig fotografiert, um diese Technik auszuprobieren.

Hier seht ihr meine Ergebnisse:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

aufgenommen mit: Canon EOS 600D, Canon Zoom-Lens 18-135mm 1:3,5-5,6 IS

Worauf war zu achten? – Wie kann man nun ein ansprechendes Bokeh erzeugen? Die Basis bildet die beschriebene, extrem geringe Schärfentiefe. Diese hängt bei Aufnahmen hiervon ab:

  • der Brennweite (länger = besser),
  • der Blende (größer = besser, wobei eine kleinere Blendenzahl eine größere Blende angibt, f/2,8 ist größer als f/5,6),
  • der Gegenstandsweite (kürzer = besser)
  • und vom Hintergrundabstand (je weiter entfernt, desto besser).
  • nicht vergessen den Autofokus auszuschalten 😉

Probleme: Ich habe aus dem Fenster heraus die Lichter der Stadt fotografiert. Diese waren ziemlich weit weg und ich musste lange belichten. Ohne Stativ unmöglich. Außerdem: meine Öffnungen in den Bokeh-Linsen waren entweder zu groß oder zu klein (das gilt es noch herauszufinden!) und mir wurden die Ecken des Sterns oft abgeschnitten.

Alles in allem: perfekt geklappt hat es bei mir nicht. Spaß gemacht, mal etwas Neues auszuprobieren hat es aber auf jeden Fall und mit meinem neuen Wissen über Bokehs lässt sich bestimmt in Zukunft mehr aus Fotos herausholen.

PS: Tolle Bokeh-Bilder, die ihr selbst verwenden könnt, findet ihr unter anderem auf istockphoto.com oder photocase.com.

Tolle Bokehs

Es ist Winter, schlechtes Wetter und eine trübe Stimmung herrscht? Ihr würdet dennoch gerne Bilder schießen, habt aber keine Idee?

Dann probiert es doch mal mit tollen Bokehs! – Manch einer, so wie ich zuerst, wird sich denken: „Bokeh? Was ist das?“ Ich habe mich schlau gemacht und hier einige Fakten zusammengefasst:

Das Wort „Bokeh“ stammt aus dem Japanischen und bedeutet „unscharf, verschwommen“ oder „Zerstreutheit“ und steht im Zusammenhang mit der Qualität der Unschärfe.

Schärfedifferenzen, sowie Helligkeits- und Kontrastunterschiede verleihen dem zweidimensionalen Foto Tiefe, welche wichtig ist um bildwichtige Teile hervorzuheben. Der Fotograf kann den bildwichtigen Vordergrund scharf darstellen und den Hintergrund in der Unschärfe zurücktreten lassen. Bokeh beschreibt den unscharfen Teil eines Bildes, und wie diese Unschärfe aussieht (z.B. ruhig, unruhig, hart, weich). Ein wichtiger Faktor sind hier die Zerstreuungskreise und deren Form.

Zerstreuungskreise entstehen, wenn im Hintergrund eine Lichtquelle ist, welche unscharf abgebildet wird. Je nach Objektiv nehmen die Zerstreuungskreise unterschiedliche Formen an.

Mit Bokeh-Sets könnt ihr den Zerstreuungskreisen andere Formen geben und so tolle Bokehs erstellen. Bokeh-Sets gibt es fertig zu kaufen (z.B. das Bokeh-Scheiben-Kit von http://www.enjoyyourcamera.com/ für 29,99 €). Man kann sie aber auch ganz leicht selbst herstellen.

Wie das geht, könnt ihr entweder unter folgendem Link auf der Website DIY Fotography nachlesen (Artikel auf Englisch): http://www.diyphotography.net/diy_create_your_own_bokeh. oder folgendes Video von Howcast anschauen:

Mehr zum Thema Bokeh findet ihr im Artikel „Bokeh! Oder: Was ist das?“ der Fotomagazin-Website „kwerfeldein“ oder im Artikel „Zerstreut  und scharf“ von Tilo Gockel auf der Spiegel-Online-Seite nachlesen.

Ein bisschen schärfer gefällig? – Teil 2

Rose_unscharf_scharf

Schärfe verleiht einem Bild mehr Brillanz und „mehr Biss“. Die vollständig scharfe Abbildung eines Motivs erweckt beim Betrachter den Eindruck von Objektivität und Sachlichkeit. Sind dagegen nur Teile des Bildes gezielt scharf wird darauf die Aufmerksamkeit gelenkt. Wichtig ist aber: Das bildwichtigste Element sollte scharf sein, damit das ganze Bild als scharf empfunden wird.

In Adobe Photoshop gibt es mehrere Methoden um ein Foto in der Nachbearbeitung gezielt zu schärfen. Im Artikel „Ein bisschen schärfer gefällig? – Teil 1“ habe ich euch bereits zwei Videotutorials zur Methode Schärfen via Unscharf-Maskieren-Filter zusammengestellt.

In diesem Artikel erfahrt ihr etwas über Methode 2: Schärfen via Hochpassfilter

Zuerst kurz etwas zum Prinzip des Hochpassfilters: im Grunde genommen wird darunter ein System verstanden, das hohe Frequenzen passieren lässt und tiefe Frequenzen dämpft. Oder anders gesagt: der Hochpass-Filter erhält in Photoshop Kantendetails im angegebenen Radius, in dem deutliche Farbübergänge vorkommen, und unterdrückt den Rest des Bildes.

Oder noch einfacher formuliert: Der Hochpassfilter isoliert im Prinzip die Kanten im Bild. Somit wird die Schärfung nur dort angewendet, wo sie benötigt wird. Andere Bereiche bleiben vor der Schärfung geschützt.

Da sich dieser Filter also quasi nur auf die Kanten auswirkt, wird das Bildrauschen nicht erhöht. Ein weiterer Vorteil ist: das Schärfen wird über eine separate Ebene vorgenommen. So kann der Effekt bei Bedarf später wieder aus dem Bild entfernt werden.

Außerdem reduziert der Effekt dunkle Bereiche eines Bildes und wirkt aufgrund seiner Funktionsweise gegensätzlich zum Filter „Gaußscher Weichzeichner“.

Wie man diesen Filter anwendet wird in folgendem Artikel des Weblogs PixelGalerie einfach und verständlich erklärt: Photoshop-Tutorial: Bilder nachträglich schärfen – Schärfen via Hochpass-Filter

Neben den zwei vorgestellten, gibt es in Photoshop noch einige andere Methoden Bilder zu schärfen, wie z.B. Selektiv scharfzeichnen oder LAB-basiertes Schärfen mithilfe des Helligkeitskanals. Darüber, welche Methode die besten Ergebnisse bringt, wird viel diskutiert. Ein interessanter Thread findet sich hierzu im DSLR-Forum.

Welche man letztendlich wählt bleibt einem selbst überlassen.

Mehr zum Thema Schärfen in Photoshop findet ihr hier: http://profil27.de/2011/09/digitales-scharfen-mit-photoshop/